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Content-Builder für WordPress Teil 2: Der Visual Composer

Der Visual Composer von WPBakery wird in diesem Beispiel im Paket des Themes Savoy verwendet.

Im Grunde funktionieren alle Content Builder gleich. Die Begriffe bzw. die Anzahl der einzelnen Features können sich unterscheiden.

Wie schon im ersten Teil geschrieben, braucht man für diese Tools eine Einarbeitung- und Experimentierphase – und ggf. mehrere WordPress-Installationen zum testen.

Visual Composer ist aber nicht Divi ein Theme sondern ein Plugin das auch eigenständig erworben werden kann. Visual Composer kann in jedem Theme eingesetzt werden. Es gibt aber auch Themes in die Visual Composer schon direkt eingebaut ist.
Bei diesen Bundles ist der Funktionsumfang von Visual Composer an das Theme angepasst und kann sich von dem des „reinen“ Plugins unterscheiden.
Beim Start solcher Bundles kann es auch sein, dass gleich noch eine ganze Reihe an weiteren Plugins gewünscht werden, die aber für den grundsätzlichen Einsatz nicht unbedingt notwendig sind.

Wie bei Divi auch, ist man beim Einsatz von Visual Composer an daran gebunden. Ein Wechsel auf ein anderes Theme kann unter Umständen nicht klappen, da der Content durch Visual Composer kontrolliert wird und nicht mehr „standardkonform“ abgelegt wird.

Wie funktioniert Visual Composer?

Beim Visual Composer – wie z.B. auch bei Divi – wird die Seite in einer Struktur angelegt.

Beim Visual Composer wird diese Struktur in folgender Reihenfolge angelegt:

  • Page-Settings,
  • Zeilen-Settings (inc. Spalten)
  • Elemente (die eigentlichen Tools)

Bei Visual Composer können die Elemente direkt auf der Seite platziert werden, die übergeordneten Settings werden dann automatisch dazu eingerichtet.

Die einzelnen Bausteine können durch Verschieben neu angeordnet werden und auch bei Visual Composer gibt es einen Front-End-Editor, hier WPBakery Page Builder genannt.
In meinen Tests gab es allerdings einige interessante optische Effekte beim Einsatz des Front-End-Editors.

Bei Divi werden alle Einstellungen und Daten direkt in den eingesetzten Modulen eingegeben und verwaltet. Bei Visual Composer müssen einige Elemente mit anderen kombiniert werden. So werden z.B. beim Element Akkordion die Inhalte über zusätzlich eingefügte Textbereiche (normalerweise ein eigenes Element) realisiert.

Visual Composer bietet, wie Divi, die Möglichkeit Seitenvorlagen selber zu erstellen oder auf fertige Vorlagen zurückzugreifen.

Vor- und Nachteile

Wie bei Divi gibt es auch bei Visual Composer gute Gründe für aber auch gegen den Einsatz.

Vorteile:

  • geringere Entwicklungszeit
  • geringere Entwicklungskosten
  • großer Funktionsumfang …
  • … der durch Zukauf von Plugins noch erweiterbar ist
  • Änderungen und Korrekturen können direkt im Seitenlayout vorgenommen werden.
  • vielseitig einsetzbar
  • als Plugin nicht an ein Theme gebunden
  • Import von Seiten-Vorlagen
  • Erstellen eigener Seiten-Vorlagen
  • Responsives Design

Nachteile:

  • Lernkurve, Einarbeitungszeit
  • komplexes System
  • Bindung an das Tool, Content wird anders abgespeichert und kann nicht mehr über den Standard-Editor bearbeitet werden
  • Visual Composer ist kostenpflichtig
  • Overhead: Ladezeit der Seite
Aktualisiert am 19. Februar 2020

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